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Städtebau

 

Das Grundstück liegt inmitten einer heterogenen Einfamilienhausbebauung mit großzügigem  Grünraum umgeben und teilweise in nächster Umgebung zu 3-geschossigen gründerzeitliche Villen.

 

Bezugnehmend auf die vorgefundene  Situation werden 6 differenzierte villenartige Geschosswohnbauten entwickelt, die – in Form von 2 Haustypen  - in ihrer Anordnung möglichst viel zusammenhängenden  Grünraum zulassen (siehe Diagramm Grünraum).

 

Die 3- geschossigen kompakten Wohnhäuser sind vor allem im Erdgeschossbereich durchlässig und ermöglichen dadurch großzügige Freibereiche und eine Durchgrünung, die sich mit der Umgebung verzahnt (siehe Diagramm Grünraum).

 

Gleichzeitig entsteht entlang der Nussbaumerstrasse eine differenzierte Abfolge von unterschiedlichen Freiraumqualitäten durch überdachte Freibereiche  und die Anordnung von  Nebengebäuden (siehe Diagramm soziale Aktionsräume und Ansicht Nussbaumerstrasse).

 

 

Erschließung

 

Die PKW- Erschließung erfolgt über die vorgegebene TG Zufahrtsmöglichkeit im Bereich der Nussbaumerstraße. Besucherparkplätze werden nahe der Nussbaumerstrasse in Kleingruppen den Quartiersbereichen zugeordnet, ohne die Freibereiche zu stören

 

 

Wohnhäuser

 

Durch ein effizientes und flächensparendes Erschließungssystem (4- und 5- Spänner) wird – trotz differenziertem Erscheinungsbild -  eine möglichst kompakte Gebäudestruktur erreicht. Aus der Raumstruktur der 4 Spänner wird auf einfache Weise durch ein Zusatzelement ein 5-Spänner generiert.

 

Dadurch ist es gelungen, alle Wohnungen nach Südwest zu orientieren, wobei mehr als die Hälfte aller Wohnungen (54%)H  von drei Seiten belichtet werden. Zudem gibt es 19 attraktive Dachterrassenwohnungen und 21 Wohnungen mit Gartenanteil.

 

Wohnungen mehrheitlich als „Durchwohner“ ermöglichen  die Partizipation an den unterschiedlichen Freibereichen.

 

Durch die Anordnung von Eckloggien bei den Randwohnungen, die als Zimmer gebaut werden können, lässt sich problemlos aus einer 3- Zimmer Wohnung eine 4-Zimmerwohnung machen. (siehe Diagramm  Milieubildung)

 

Attraktive Entrees und überdachte  Gemeinschaftsflächen  im EG  fördern soziale Kontakte innerhalb der Siedlungsgemeinschaft. (siehe Diagramm soziale Aktionsräume, Milieubildung und Gestaltungsplan)

 

Trotz 6 Wohngebäuden werden nur 3 Lifte benötigt, da bei den Wohngebäuden  mit 10 Wohnungen eine Erdgeschosswohnung vom überdachten Freibereich betreten wird -also nur 9 Wohnungen über das Stiegenhaus - und somit kein Lift nötig ist. Das wurde nach Rücksprache von der Bau und Anlagenbehörde bestätigt (siehe Diagramm vertikale Erschließung).

wohnbebauung nussbaumerstraße

3. Platz

typologie

wohnbau

wohnungen

dichte

67

0,6

ort

jahr

graz

2016