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Städtebauliche Aspekte

Die gewählte Baukörperstruktur zeigt sich in zwei unterschiedlichen Haustypen, die gemeinsam mit den Nebengebäuden in ihrer differenzierten Anordnung  am Areal   unterschiedlich nutzbare Freiraumqualitäten bilden.

 

Erschließung

Die PKW- Erschließung  für alle 3 Areale erfolgt über je eine Tiefgarageneinfahrt die alle 2 bzw. 3 Bauabschnitte versorgen.

Durch die konzipierten oberirdischen Parkplätze   entlang der Erschließungsstrasse und an den Randzonen bleiben große Teile der drei Areale  autofrei, was erheblich die Wohnqualität und die Qualität der Freiräume steigert und auch den Versiegelungsgrad des Grundstücks minimiert. (siehe Diagramm- Verkehrserschließung).

 

 

Areal 1 und 3 – Wohnbau

Die dreigeschossigen Baukörper( Satteldachhaus): 

12 Wohnungen werden von der Tiefgarage  über ein Stiegenhaus erschlossen.Die Randwohnungen der Obergeschosse werden über eine balkonartige Erschließungszone betreten.

Wohnungen mehrheitlich als „Durchwohner“ mit Terrassenbereichen in südlicher– wie auch bei den Randwohnungen in auf der Erschließungsseite  ermöglichen  die Partizipation an den unterschiedlichen Freibereichen.

Das Punkthaus

Über ein Treppenhaus mit Lift in Verbindung mit der Tiefgarage werden insgesamt 11 Wohnungen erschlossen.

Über einen großzügigen attraktiven Eingangsbereich, der gut sichtbar von der Erschlierßunsstrasse erreicht wird, gelangt man in das Gebäude.

Der Wohnungsschlüssel im 1. und 2. OG lässt sich einfach verändern, indem aus der 2- Zimmerwohnung und der 4-Zimmerwohnung zwei Dreizimmerwohnungen gemacht werden oder umgekehrt.

 

Areal 2   - Betreutes Wohnen  / Hausgemeinschaften

 Die  zwei Häuser für Betreutes Wohnen und das Gebäude für die Hausgemeinschaften reagieren in Ihrer Lage  auf die bestehende Bebauung und  bilden in ihrer Anordnung gemeinsam mit den umgebenden Gebäuden  attraktive und großzügige Freiräume. Das Gebäude für die Hausgemeinschaften fasst zudem den Freiraum durch seine 3-geschossige  Ostflanke, in deren Erdgeschoss die allgemeinen Räumlichkeiten  angeordnet sind.    Durch diese Maßnahme  entsteht ein zentral gelegener Freibereich mit unterschiedlich gestalteten  Aktitvitäts- und Ruhezonen, die für Erholung und Entspannung und auch Fitnessaktivitäten gedacht sind. Diese Stationen sind überschaubar von allen ebenerdigen Gemeinschaftsbereichen auch des Betreuten Wohnens entlang eines Rundweges angeordnet, der alle drei Areale fussläufig untereinander verbindet. Durch diese einfache Maßnahme soll eine zwanglose Begegnung zwischen Jung und Alt ermöglicht werden.

 

Hausgemeinschaften

Über den  Haupteingang von Osten im dreigeschossigen Teil des Gebäudes gelangt man in ein zentrales Foyer mit Blick in den gemeinschaftlichen Garten und  überdachten Freiterrassen zur Erholung. In diesem Gebäudeteil sind auch die Allgemeinräumlichkeiten und die Verwaltung angeordnet. Lager und sonstige Räume befinden sich nordöstlichen Gebäudeteil, sodass eine kostenintensive Unterkellerung entfällt. Über Lift oder Treppe erreicht man pro Geschoss zentral zwei Hausgemeinschaften die über einen Luftraum mit dem Foyer räumlich verbunden sind.

 

Betreutes Wohnen

Im Erdgeschoss befinden sich jeweils ein Gemeinschaftsraum mit angeschlossenem Büro-Serviceraum und eine Unterkunft für Besucher. Überdachte Freiterrassen mit Blick in den zentralen Erholungsgarten den Gemeinschaftsterrassen vorgelagert.

 

Baukörper – Freiraummilieu

 

Die Baukörper sind trotz ihrer Differenziertheit im Erscheinungsbild  einfach und klar strukturiert. Die wirtschaftlichen Spannweiten zwischen den tragenden Längswänden und die kompakte Hülle lassen eine kostengünstige Errichtung erwarten.

Die Oberflächen sind  in einer Kombination aus   Holz ( in den Balkonbereichen, und teilweise an den Hauptfassaden ) und verputzten Oberflächen gedacht, ebenso die Nebengebäude wie Tiefgarageneinfahrtsgebäude Müll- und Fahrradgebäude.

wohnbebauung ramsau

1. Platz

typologie

wohnbau

pflegeeinrichtung

betr. wohnen

dichte

wohnungen

betr. wohnen

pflegeplätze

0,8

60

26

48

ort

jahr

ramsau

2010